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Albert-Schweitzer-Turnier 2006
10. April 13:39 Uhr

U17-Jungen gewinnen nach sensationellem Turnier Bronze

 

Perfekte Generalprobe für die U17-Weltmeisterschaft in Hamburg - Albrecht und Bekteshi beste Werfer

Nach einem sensationellen Spiel hat sich die deutsche U17-Nationalmannschaft beim Albert Schweitzer Turnier im Spiel um Platz 3 gegen die USA durchgesetzt. Mit 79:68 (19:17, 25:18, 17:11, 18:22) gewann der Gastgeber der U17-Weltmeisterschaft (2.-11. Juli 2010) gegen die US Boys und setzte der tollen Leistung beim AST damit die Krone auf.

Das DBB-Team musste ohne Bogdan Radosavljevic auskommen, der sich im Halbfinal-Spiel gegen Australien eine Handverletzung zuzog. So begann Deutschland mit Anselm Hartmann, Besnik Bekteshi, Jakob Krumbeck, Paul Albrecht (Foto) und Tim Unterluggauer und führte nach einem erfolgreichen Dreier Bekteshis und Punkten von Albrecht und Unterluggauer schnell mit 7:0 (3. Min.). Paul Albrecht und Tim Unterluggauer dominierten die Bretter für das DBB-Team, während die USA vornehmlich aus der Distanz erfolgreich war, aber sichtlich Probleme mit den stark aufspielenden jungen ING-DiBa-Korbjägern hatte (11:5, 7. Min.). Ryan Boatrights Distanzwurf verschaffte den USA die erste Führung des Spiels, doch Malik Müller antwortete umgehend für das deutsche Team und markierte mit zwei Dreiern die knappe 19:17-Führung.

Stephan Haukohl und Paul Albrecht sorgten mit sechs unbeantworteten Punkten für einen kleinen Vorsprung der deutschen Mannschaft (26:19, 12. Min.), die mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die rund 2000 Zuschauer in der US Sports Arena begeistern konnte. Bekteshis Dreipunktspiel sorgte für die sensationelle zweistellige Führung der U17 gegen die favorisierten USA (33:23, 15. Min.). Doch die USA steckten nicht auf und kamen durch erfolgreiche Distanzwürfe von Boatright und Leonard wieder zurück ins Spiel (36:34). Bundestrainer Frank Menz stoppte den Lauf der US Boys mit einer Auszeit. Mit Erfolg: Paul Albrecht war sehr agil in der Zone und sicherte die sensationelle 44:35-Führung der deutschen Mannschaft zur Pause.

Auch im dritten Spielabschnitt war die deutsche Mannschaft zunächst spielbestimmend, diktierte mit einer exzellenten Verteidigung das Geschehen auf dem Feld und ließ die USA nicht weiter herankommen. Mit uneigennützigen Teamspiel und guten Aktionen in der Zone agierte das DBB-Team sehr souverän. Müllers Dreier von Downtown wurde zwar von Leonard beantwortet, dennoch blieb die Führung der U17-Jungen deutlich (53:42). Larry Krystkowiak, Head Coach der US Auswahl, trieb seine Spieler unermüdlich an und forderte mehr Teamspiel im Angriff. Trotz der wütenden Angriffsbemühungen der USA blieb Deutschland cool. Vor den letzten zehn Minuten lag die Sensation in der Luft: Deutschlands U17-Jungen führten mit 61:46 und hatten bereits eine Hand an der Bronze-Medaille.

Das Schlussviertel begann hektisch, denn die USA versuchte, seine letzte Chance zu nutzen. Dem US Team verkürzte auch auf 55:63 (34. Min.) und machte die Begegnung noch einmal spannend. Menz nahm eine Auszeit, um sein Team auf die letzten kräftezehrenden Minuten einzuschwören. Julius Wolfs vier Punkte brachten Sicherheit in die deutsche Mannschaft, die vier Minuten vor Schluss wieder zweistellig führten (67:56). Und überhaupt war Wolf der Mann der Schlussphase: Mit wichtigen Pässen, Rebounds und nicht zuletzt Punkten brachte er genau das, was Deutschland brauchte, um zu bestehen. In der letzten Spielminute feierte das Mannheimer Publikum die U17-Jungen mit Standing Ovations und so wurde die jüngste Mannschaft des Turniers zum 79:68-Sieg getragen.



Bundestrainer Frank Menz und das komplette Team bedankten sich nach dem Spiel bei den Mannheimer Fans und ließen die Gelegenheit nicht ungenutzt, auf die U17-Weltmeisterschaft vom 2.-11. Juli 2010 in Hamburg hinzuweisen. Werbung in eigener Sache haben die Jungs um Anselm Hartmann in jedem Fall gemacht.


Für Deutschland spielten:
Anselm Hartmann (TuS Jena, 6), Josip Peric (ALBA Berlin, 2), Malik Müller (SG Urspringschule, 11), Besnik Bekteshi (BSG Ludwigsburg, 17), Jakob Krumbeck (TuS Jena, 9), Fabian Bleck (Phoenix Hagen, 2), Paul Albrecht (TuS Jena, 13), Julius Wolf (SG Urspringschule, 10), Tim Unterluggauer (TSV Bayer 04 Leverkusen, 4), Stephan Haukohl (TuS Jena, 5) und Jonathan Malu (SOBA Rhöndorf).

Germany's U17 wins bronze medal after an awesome week of AST action

Between 1973 and 2000 teams donning the red, white and blue never ranked lower than third at the Albert Schweitzer Tournament. During that time span Team USA won the competetion an all-time record ten times. Germany's best result came in 1959 and 1983 coming in on the third place. In this year's bronze medal game Germany (U17) beat the United States of America 79:68.

It was the german young guns who struck first as Besnik Bekteshi was wet from downtown. Bekteshi and mates pulled away early (0:7, 3.) before the USA picked up the float of the game (5:7, 5.). The second trey from Ryan Boatright rattled in to give his team the top side of the scoreboard (13:11, 8.). Little later Ehingen (ProB) standout Malik Müller had a hot hand from deep striking twice – from the corner and from the top of the arc – to tie things up (17:17, 10.) shortly before the first quarter was closed (17:19).

Midway through the second stanza Bekteshi passed by his defender, chased down the lane for a layer plus one to give Germany the biggest lead thus far (23:33, 15.). Teams went back and forth until Damian Leonard verified his reputation as a shooter to knock down two long bombs (31:33, 17.). Team USA nearly caught up on the young guns, but Julius Wolf drained another triple to seperate things on the scoreboard (31:36, 18.). After he showed off some nice inside moves Paul Albrecht was rejected on another hook shot by Kevin Ware (35:44, 20.).

Things got spicy when Albrecht returned the favor blocking Ware on a drive to the hoop. Although Mike Chandler had a nice throwdown, the U.S. were not able to create some momentum out of that (39:50, 25.). Müller drained his third trey of the game to push his colors and grabbed an offensive rebound to put it back in (42:57, 28.). Ware came down the track with a steal breaking away for a monster jam. Once again Team USA was not able to take advantage of this emotional high as Germany kept playing in a well-organized manner (46:61, 30.).

As time ran down in the fourth quarter more and more fans at a packed US Sports Arena stared at the scoreboard, checking if the U.S. would still be in reach for a comeback. Coach Larry Krystowiak set up a trap defense to force turnovers off the overall flawless performing german backcourt (55:63, 34.). Instead Boatright and Co. commited several turnovers on their own. As an effect, Paul Albrecht was able to run down the court off one of the lost ones for a potential three point play (58:70, 38.). A three pointer by Bekteshi put the nail in the coffin with less than two minutes to go (61:75, 38.). Krystowiak called for time, but his players had no  answer for what would bring Germany its third overall bronze medal at an Albert Schweitzer Tournament!







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