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Albert-Schweitzer-Turnier 2006

Geschichte

Es begann im Dezember 1958...

Seit 1958 trifft sich im mehr oder weniger regelmäßigen Abstand von zwei Jahren in Mannheim die Basketballjugend der Welt. Der Grund: Auf Initiative von Hans-Joachim Babies wurde in Mannheim vom 4. bis 7. Dezember 1958 das erste große Jugendturnier mit acht Mannschaften ausgetragen. Vorher konnte jedoch ein anderer "Großer" der deutschen Basketballgeschichte einen treffenden Namen für dieses anspruchsvolle Jugendturnier sicher stellen. Der frühere Bundestrainer und DBB-Ehrenmitglied, Hermann "Pascha" Niebuhr, holte sich die Erlaubnis von Dr. Albert Schweitzer, das Turnier nach dem berühmten Missionar und Arzt zu benennen. Sicher nichtsahnend, dass das Turnier, das aus einer spontanen Idee heraus geboren worden war, später mit bis zu 16 Mannschaften zum größten Jugendturnier der Welt heranreifen sollte.

Das sportliche Treffen kam dann auch mit wenigen Ausnahmen alle zwei Jahre in Mannheim zustande. Nach den ersten beiden Auflagen 1958 und 1960 gab es bis 1966 eine längere Pause. Und im Jahr 1991 musste das große Jugendturnier wegen des gerade herrschenden Golfkrieges abgesagt werden. Die ursprüngliche Planung, den Wettkampf im Jahre 1992 nachzuholen, wurde nach reiflicher Überlegung verworfen, weil die Organisatoren im gewohnten Rhythmus bleiben wollten. Der wurde dann 1994 durchbrochen, als das Turnier auf seine traditionelle Pause verzichtete. Damit passten sich die Organisatoren dem Kalender des Basketball - Weltverbandes FIBA an.

Mittlerweile hat sich das Albert Schweitzer Turnier zum größten und bestbesetzten Basketball-Turnier der Welt für U18-Nationalmannschaften (ehemals Junioren) entwickelt. Seit Jahren gibt es eine Warteliste für Nationen, die auf Berücksichtigung bei einer Einladung hoffen. Immer größer und vorbildlicher werden die organisatorischen Leistungen, die der Deutsche Basketball Bund zusammen mit der US-Army und der Stadt Mannheim erbringt, um den Ansprüchen und Anforderungen des Turniers entsprechen zu können. Eine wichtige Rolle spielen in neuerer Zeit auch die Sponsoren, ohne die ein Turnier dieser Größenordnung nicht mehr durchführbar wäre.

USA ist Rekordsieger

Am 3. April 2010 beginnt in Mannheim das 25. Albert Schweitzer Turnier, das Aufeinandertreffen von 16 herausragenden Junioren-Teams aus der ganzen Welt. Mitfavorit auf den Turniersieg sind - trotz langer Durststrecke - die US-Amerikaner. Mit zehn Siegen bei 24 Albert Schweitzer Turnieren sind die USA unangefochtener Rekordhalter - zur großen Freude der zahlreichen amerikanischen Zuschauer, zumeist Soldaten der US- Army und deren Angehörigen.

1998 machte ihnen Spanien als Turniersieger einen Strich durch die Rechnung, 2000 die Jugoslawen, 2002 die Griechen, 2004 die Türken, 2006 Frankreich und zuletzt 2008 schließlich wieder Griechenland. Die Amerikaner konnten ihre Siegerserie (1985, 1987, 1989, 1993, 1994 und 1996) erneut nicht wieder aufnehmen und hoffen 2010 auf eine Revanche.

Dass die deutschen U18-Junioren den Topteams das Wasser reichen können, hofft Bundestrainer Kay Blümel. Selbst die beiden dritten Plätze bei der Turnierpremiere 1958 und dann 1983 sowie die vierten Plätzen der Jahre 1977, 1981 und 1987 sind hohe Maßstäbe. Doch nur wenn die Messlatte hoch angelegt ist, kann der deutsche Nachwuchs auch nach oben kommen. So ist in diesem Jahr zumindest wieder eine einstellige Platzierung angepeilt - zuletzt belegte die deutsche Nationalmannschaft den 7. Platz 2004, den 8. Platz 2006 und den 9. Platz 2008. Die U17-Auswahl von Frank Menz schielt weniger nach einer guten Platzierung als vielmehr nach dem Sammeln von ganz wichtigen Erfahrungen auf dem Weg zur U17 WM im eigenen Land (2.-11. Juli 2010 in Hamburg).

In den Siegerlisten des Albert Schweitzer Turniers fehlen die deutschen Junioren bislang noch. Hinter dem zehnfachen Turniersieger USA ist Italien die zweite Nation des Rankings: 1966, 1969 und 1983 gewannen die Italiener das hochkarätig besetzte Turnier. Jugoslawien gewann ebenfalls drei Mal in Mannheim: 1971, 1979 und 2000. Zwei Mal waren auch die Junioren aus Belgien erfolgreich - in den Anfangsjahren 1958 und 1959. Auch Griechenland gewann zwei Mal, 2002 und 2008. Polen gewann das Turnier 1967. Die Spanier revidierten 1998 mit dem Turniersieg ihr Image als "tragische Nation". Zuvor verloren sie seit 1977 vier Endspiele, zuletzt 1994 gegen die Amerikaner. 2004 schließlich triumphierten die Türken erstmals und 2006 die Franzosen.







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